Februar 22, 2009

Eurythmisches Bilderweben im auditiven Bereich DER VERSIEGELTEN ZEIT


Ein paar Filmsequenzen von Tarkosvky`s "Stalker" unterlegt mit Musik eines unbekanntes Künslers. Einfach nur zur Entspannung!
Herzlichst Ihr
Herrmann Finkelsteen
( Entschuldigung Mike schon wieder Filmchen)
P.S.
aus den Tagebüchern von Andrej Tarkovsky:
10. Juni 1986, Öschelbronn
Ich befinde mich bereits seit dem Abend des 7 Juni in einer anthroposophischen Klinik in Deutschland, unweit von Baden-Baden(...)
12. Juli 1986, Öschelbronn
Hier ist ausgezeichnetes Pflegepersonal. Vor allem Schwester Elisabeth, sie spricht Italienisch und ist sehr lieb und gütig. Von ihr geht viel Ruhe und Güte aus. (...) Traurige Gedanken gehen mir durch den Kopf.

Kommentare:

Michel Gastkemper hat gesagt…

Ach, Du liebe Zeit! Einer meiner liebsten Filme!
Herzlich,
(Wortbestätigung: cledli)

Foersterliesel hat gesagt…

Ehrlich gesagt ist dieser Film für mich so schrecklich traurig, daß ich es nicht geschafft habe ihn im Kino fertig anzusehen und ich glaube auch daß er etwas von russischer Wirklichkeit (all die Opfer, die Umerziehung,die Vertreibungen, Umsiedlungen, Verfolgungen, Bedrohungen, die Kriege, die Armut, die Korruption, die Zerstörungen)erzählt

Michel Gastkemper hat gesagt…

Liebe Försterliesel,
Verwechseln Sie diese Film nicht mit Andrej Rublov? Von alledem Sie schreiben ist nicht die Rede. In Stalker geschieht fast nichts. Nur drei Männer suchend in einem Raum (einige Räume).
Herzlich,
Michel Gastkemper
(Wortbestätigung: unkywzl)

Foersterliesel hat gesagt…

lieber Michel Gastkemper,
jetzt hab ich noch sicherheitshalber nachgesehen, den Film über Andrej Rublov habe ich nicht gesehen (aber jetzt ein paar seiner wunderschönen Ikonen, das verdanke ich Ihnen! ), diese kaputte Natur, das häßlich traurige Verrotten, das meinte ich mit "zu traurig" und so zerstört und traurig sehe ich auch die russ. Gesellschaft.
herzlichen Gruß

Michel Gastkemper hat gesagt…

Ja, ich denke dass Tarkovski sehr gut Bilder hervorrufen konnte, ohne selber viel Bilder zu gebrauchen. Eine Art Analogon vielleicht.
(Wortbestätigung: picias)

Monika hat gesagt…

Tarkovsky ist für mich einer der größten Filmemacher, was «Bilder in Bewegung» anbelangt. Keiner konnte so ästhetisch das zweite Gesicht des Lebens darstellen und an Tiefe ist er ebenfalls nicht zu überbieten. Ein Visionär. 1985 waren die Kinos leer, die Menschen liefen aus den Vorführungen raus, weil sie die Bilder nicht aushalten konnten. Alle 7 Filme sind großartig. Das Werk eines Meisters, das zu niemandem in einen Vergleich gebracht werden kann.
Seine Werke warten noch auf die Entdeckung.
Für mich ist er ein Goethe in Bildern.
Herzlich
Monika
Wort: ruing : )