
Ich war dann mal weg... Für die Uribistan Daily reiste ich nach Basel nein nicht auf den Jakobsweg, sondern ins Jakobs Stadion gemeinsam mit dem Vorstand des Goetheanums. Nachdem der Minen Tycoon Halim Tzjop aus Uribistan das Goetheanum aufgekauft hatte, sind wir gemeinsam zum Länderspiel nach Basel gegangen zur Feier des getätigten Deals. Nichts Ungewöhnliches in einer Welt, wo Tata Motors ein indischer Autokonzern Jaguar und Land Rover aufkauft. Die zu Entwickelnden Völker werden zu Geistüberlegenen von denen das wirtschaftliche Überleben des Abendlandes abhängt auch wenn in diesen Entwicklungsregionen die Ichkräfte nicht so ausgebildet sind wie in AnthroNRW und anderswo tief im Westen. Wie dem auch sei. Aus den Grünanlagen des Goetheanums wird nun ein riesiger Golfplatz kreiert, wo sich die uribische Geisteselite in den Sommermonaten trifft, um Golf zu spielen. Endlich können die nötigen Umbaûten gemacht werden ohne, dass arme Waldorffamilien in den finanziellen Ruin gestürzt werden müssen. Dem Umbau steht also nichts mehr im Wege. UD berichtete darüber
click here.Aber zurück zum Fussballspiel. Nachdem einflussreiche deutsche Sportreporter a.D. wie Heribert Fassbinder den Zustand des Rasens bemängelten, wurde der Rasen von 50 Freiwilligen plattgedrückt, damit die deutschen Spieler nach einem üblen Mittelfeldgehacke ( wie eine osteuropäische Eurythmistin, die mit ins Stadion kam,bemerkte), endlich zur Freude von Annette mit Hilfe des spanisch - schwäbischen Torreros Mario Gomez ins Spiel fanden.
Am Anfang als die Nationalhymnen gespielt wurden, zitierte ein Fan von Green-Little-River aus Info 3 ,06/06:
Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Nationalhymnen sind musikalische Selbstbeschreibungen und Türen zur Herzkammer eines Landes. Sie sind vollendete Schöpfung, weil ...und alle Anwesenden des Vorstandes des Goetheanums versenkten sich meditativ in die von Militärkappellen gespielten Hymnen. Mir gelang es nicht zur Herzkammer der Eidgenossen oder der Germanen vorzustossen. War es meine mangelnde Sensibilität oder die Uribische Volksseele, die sich wie ein Schatten über die deutschen Ichkräfte, die durch meine Venen pulsieren, legte? Ich dachte nur armes Nord Rhein Westphalen, das unter dem nationalistisch anthroposophisch
Gesabbele eines Lichtkriegers, der Designer Bundesadler mit familiärer Hilfe unters Anthrovolk bringen möchte, zu leiden hat, aber wie gesagt Schmerzen sind gar nicht so schlimm liebes NRW, wenn Ihnen der Lichtkrieger Magenschmerzen bereitet.
Leid und Schmerz beinhalten immer auch eine illusionäre Dimension und diese Dimension hat damit zu tun, dass wir uns im Leid isoliert und einzigartig fühlen – und genau das ist eine gefährliche Illusion, meint der Lichtkrieger auf seinem Blog AnthroNRW, um eventueller Kritik zuvorzukommen. Na dann Prost Anthropsfy in NRW, dann lieber Anarchy in Djermany.
Zurück zum Spiel! Sumasumarum: Die Eidgenossen der Alpenrepublik mit der einzigen quadratischen Nationalflagge der Welt waren einfach zu harmlos im deutschen Strafraum. Die Gastgeber erlagen den Angriffswellen, die von Gastarbeiterkindern mit deutschen Pässen und Bundesadler auf der Brust gekonnt aus- und mit deutscher Effizienz durchgeführt wurden. Der NationalElf ein mystisches Fabelwesen (siehe oben Foto) wurde anscheinend nicht von den 50 Freiwilligen plattgedrückt und erhob sich aus den grünen Schollen Erde des Baslers Jakobsstadion und schwebte wie eine Wallkürie über den Häuptern deutscher Sportler.
Aus einem Internetcafe in Basel berichtete Herrmann Finkelsteen.